Update 2017 im Weinbergprojekt (siehe weiter unten)

Nachdem im Jahre 2014 das Weinbergprojekt erfolgreich begonnen hatte, stockte das Projekt, da sich der Eigentümer geändert hat. Herr Schneider hat den Weinberg übernommen und war bereit das Projekt fortzuführen.

Sensationelles Ergebnis! Der Grauburgunder in Terra Preta Erde (Terra Anima® Weinerde) hat ein Mostgewicht von 100° Oechsle, die Referenzreben bringen es nur auf 85° Oechsle.
Dazu haben die Trauben weniger Fäule und einen höheren Ertrag berichtet der Winzer Johannes Schneider (Foto).

Rosenfreunde in Czarnogłowy Nordwestpolen

Ich habe heute eine Mail von Freunden aus Polen bekommen. Ein Mitarbeiter von mir war letztes Jahr mit seiner Familie an der polnischen Ostseeküste und hat seinen Bekannten dort einen Sack meiner Humuserde als Gastgeschenk mitgebracht.

Es war Mitte August 2016 und Stanislaw hatte dort gerade frisch Rosen eingepflanzt. Da kam natürlich der Humus zur rechten Zeit. Skeptisch mischte er die Humuserde mit in das Pflanzloch. Der Urlaub war vorbei und das Jahr verging. Jetzt (August 2017) erreichten mich folgende Bilder.

Bild rechts: Rosen ein Jahr nach Pflanzung. Rosen bei Pflanzung 2016 ca. 30cm

Bild links: Rosenbusch, der im August 2016 die Terra Preta Erde bekommen hat. Größe ist gleich zu 2016

Rosenblüten durch Terra Preta
Rosen sind mit Terra Preta sehr gut gewachsen

Weitere Rosenprojekte

Ich habe mit einigen Unterstützern viele Tests – hier mit Rosen – gemacht. Es ist einfach unglaublich, dass sogar fast totgeglaubte Rosen wieder auferstehen können. Fairerweise muss ich dazusagen, dass auch einige stark angegriffene Rosen, trotz Terra Preta nicht mehr unter den Lebenden weilen.Trotz aller Reanimationsversuche mit Terra Preta, zeigt uns die Natur auch Grenzen auf.

Bild (oberes Bild) zeigt eine Zimmerrose, die durch einen zu kalten Standort und durch übermäßiges Gießen fast alle ihre Wurzeln eingebüßt hatte. Sie stand abend allein an einer Mülltonne. So kam ich zu einem weiteren Testkandidaten.

Bild (unteres Bild)  zeigt die zurechtgestutze Zimmerrose in Terra Anima Humuserde. Ich hätte es selbst nicht geglaubt, jedoch 4 Tage später kamen schon die ersten hellgrünen Spitzen hervor.

Rose vor der Regenerierung mit Terra Preta Heilerde

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit dieser Terra Preta Erde gemacht. Die Pflanzen wachsen viel kräftiger, haben gesundes, kräftiges und glänzendes Laub. Der Unterschied zu vorher ist deutlich zu erkennen. Ich freue mich schon auf die vielen Blüten. Viele Grüße Gertrud.

Gertrud Dorst

Rosenliebhaberin

Ich bin im Rosenzüchterverein und stelle hier unterhalb eine meiner Rosen vor, welche mit Terra Preta angereichert sind.
Rosen wachsen sehr schnell mit Terra Preta

Weitere Bilder von Rosen mit Terra Anima

Rosen mit Terra Preta angereichert
Rosen - unglaubliche Blütenfarben mit Terra Preta

Projekte mit Terra Preta

Ein kleiner Zusatz als Erklärung: Mit Spezialerde ist unsere Terra Anima® Humuserde gemeint.

Kahler Ficus Benjamin, welcher im Oktober 2014 gestutzt worden ist und seit dem kein Blatt mehr hatte.
Kahler Ficus Benjamin, welcher im Oktober 2014 gestutzt worden ist. Im April 2016 wurde noch ein letzter Versuch mit etwa 30% Terra Anima® Humuserde gemacht.
Ficus Benjamin nach 3 Monaten mit neuer Terra Anima Humuserde
Drei Monate später (Juli2 2016). Deutlich zu erkennen dass das Leben in den Baum zurückgekehrt ist.
Ficus Benjamin nach 5 Monaten mit neuer Terra Anima Humuserde. Farben und Blattwuchs sind kräftig.
Fünf Monate später (September 2016). Noch deutlicher ist zu erkennen dass das Leben in den Baum zurückgekehrt ist. Ein unglaubliche Fülle von Blättern drängt aus dem Baum.

Anwendung im Obst- und Gartenbau

Herr Mortag – Pomologe (Obstbauer) aus Königssee-Rottenbach schreibt:

Ich habe seit vielen Jahren Komposterfahrung mit meinem eigenen guten Kompostkonzept. Dort mische ich auch Pferdemist mit hinein. Seit 2 Jahren stelle ich meinen Kompost mit Ihrer aktivierten Pflanzenkohle her. Die Ergebnisse sind seit dem unglaublich. Ich wohne in Thüringen in einer Ecke, die sehr ungünstige klimatische Bedingungen bietet. Mit dem reifen Kompost habe ich Ergebnisse erzielt, die schwer zu glauben sind. Hier auf dem Bild (oben) ist mein Garten zu sehen.

Herr Mortag gibt dieses Wissen im Rahmen von Vorträgen an interessierte Pflanzenliebhaber weiter. Wenn wir für Sie Kontakt herstellen sollen, schicken Sie uns eine kurze Nachricht im Kontaktformular mit dem Betreff „Kontakt Herr Mortag“

Mein Weinrebe musste ich mit einem neuen Spalier abstützen, da das Gewicht der Trauben sehr hoch war. Durch den üppigen Bewuchs wäre ich sonst nicht mehr in mein Gewächshaus gekommen.

Ernteerfolg 2016. Diese Kürbisse bekamen nur ein kleines bisschen Erde ab, da viele andere Pflanzen noch etwas abbekommen sollten.

Weiter unten: Grünkohl wächst 2 Meter hoch. Dieses Foto mit dem Wahnsinns-Grünkohl kam im Oktober 2017 von Herrn Mortag

2 Meter hoher Grünkohl mit Terra Preta
Diesen Salat habe ich nach 4 Wochen geerntet und verzehrt. Sehr köstlich. Die Blätter der Radieschen waren noch nie vorher so satt und grün. Alle Kohlarten, die ich gesät hatte und auch die Möhren, waren früher nie so groß und lecker.

Terra Preta Projekt: Anwendung von Terra Preta-Substrat im Weinberg

Beteiligter Horst Wagner

Hersteller Terra Anima® Humuserde

Beteiligter Dr. Heino Blawitzky

Winzer

Beteiligter – wissenschaftliche Begleituntersuchungen Dr. Elisabeth Jüschke

SoilVital – Büro für Bodenkunde und Bodenpflege

Versuchsbeschreibung

Das Terra Preta Projekt wurde gemeinsam mit Herrn Dr. Heino Blawitzky im April 2014 gestartet. Dazu wurde ein Bereich des Weinbergs Rote Presse Spaargebirge Meißen neu aufgerebt und jeder Pflanze Terra Anima® Humuserde (früher terra anima®-Substrat) im Pflanzloch zugesetzt. Vergleichsweise wurden gleichzeitig im direkt benachbarten Bereich weitere 4 Rebstöcke der gleichen Charge gesetzt. Es handelt sich um die Sorte Grauburgunder.

Aus den ca. 80 mit Terra Anima® Humuserde behandelten Pflanzen wurden zufällig 5 Reben ausgewählt, die nun in ihrem Wachstum länger beobachtet werden sollen. Als Kontrolle dienen 4 unbehandelte Pflanzen der gleichen Charge in dem benachbarten Bereich. Es ist davon auszugehen, dass die Klima- und Bodenbedingungen gleich sind, so dass der Unterschied tatsächlich ausschliesslich in der Gabe der Terra Anima® Humuserde besteht.

In bestimmten Zeitabständen werden die Pflanzen vermessen und in ihrer Vitalität beurteilt. Parameter sind Stammumfang, Blatttriebe, Höhenwachstum, Blattanzahl und eine Allgemeinzustandsbeschreibung.

Nach den ersten vier Messterminen stellte sich klar heraus, dass die mit Terra Anima® Humuserde behandelten Weinreben in ihrem Größenwachstum deutlich den Kontrollpflanzen überlegen sind (Abb 1). Die Reben wuchsen kontinuierlich stark und zeigten auch im Vergleich zu den Kontrollen zu regenarmen Zeiten keine Wachstumshemmung. Diese Niederschlagsdefizite waren im Juni deutlich anhand der geringen Größenzunahme der Pflanzen ohne Terra Anima® Humuserde zu beobachten, welches die Messungen vom 02.07.2014 zeigten.

Weitere Beobachungen

Blätter sind wesentlich größer im Vergleich zu den Kontrollpflanzen, Pflanzen wirken vitaler als die Kontrollpflanzen, Stammumfänge sind deutlich größer als bei den Kontrollpflanzen, Terra Anima® Humuserde-Reben zeigen schon wesentlich stärkere Rangaktivität als die unbehandelten Pflanzen.

Nachhaltige Landwirtschaft in der polnischen Region Lublin

Als ein Mitarbeiter von mir das erste Mal in der Lubliner Gegend war, hat er sich über ständigen Geruch von verbrannten Gartenabfällen geärgert. Nach genauerem Hinsehen, stellte er fest, dass im Frühjahr vor dem Bestellen der Felder alte Stoppeln und Stroh großflächig niedergebrannt wurde.

Das ist natürlich aus Sicht der Nachhaltigkeit keine schöne Alternative und so beschlossen wir, hier etwas Aufklärungsarbeit zum Thema Kompostierung und Terra Preta zu leisten. Nun, wie fängt man das Ganze eigentlich an.

Da es hier in Polen an Gastfreundschaft nicht mangelt fand er vor Ort schnell Obstproduzenten, mit denen er über das Thema Kompost und Nachhaltigkeit diskutieren konnten.

Am Anfang gab es natürlich schon Schwierigkeiten unser Anliegen näherzubringen. Hier in der Region ist das Kompostieren einfach nicht so üblich wie in deutschen Kleingärten.

Hier in der Lubliner Gegend ist der Horizont voll von Gewächshäusern. Sehr viel Obst wird hier angebaut. Aroniabeeren, Himbeeren, Erdbeeren, Johannesbeeren und vieles weitere mehr wird hier großflächig angebaut. Karge Lehmböden sind hier die Regel, sodass ein erster Test angeschoben wurde, um den Menschen den Nutzen von Humus zu aufzuzeigen.

Es folgen allererste Bilder. Erkennbar ist jetzt schon, dass es einen Unterschied zwischen den Himbeeren in reinem Lehmboden und den Himbeeren mit 20% Humusanteil gibt. Folgende Bilder verdeutlichen einen ersten Eindruck. Die Himbeeren werden hier jedes Jahr komplett zurückgeschnitten.

 

Lehmboden in der Region Lublin - rechts sind Johannesbeersträucher zu sehen.
Hier kann man den Lehmboden erkennen. Am rechten Rand steht eine lange Reihe mit Johannesbeersträuchern.
Himbeerpflanze mit Zugabe von 20% Terra Preta Kompost. Das satte Grün zeigt keinen Nährstoffmangel an.
Hier wieder zum Vergleich die ersten Triebe ohne Terra Preta. Diese wachsen in reinem Lehm. Hier sind die deutlich gelberen Blätter zu erkennen, welches einen Nährstoffmangel zeigt.
Himbeerpflanze mit Zugabe von 20% Terra Preta Kompost. Das satte Grün zeigt keinen Nährstoffmangel an.
Ende März 2017 schauten die ersten Triebe aus dem Boden. Hier sind deutlich die Farbunterschiede zwischen 20% Zugabe von Humuserde und Wuchs in reiner Lehmerde zu erkennen. Diese Triebe haben ein sattes dunkles Grün und entwickeln sich prächtig.
Himbeerpflanze ohne Terra Preta - 100% Lehmboden - blasse Farben an den Blättern zeigen den Nährstoffmangel auf.
Um einen Unterschied erkennen zu können, bekamen die Himbeerpflanzen keinen Terra Preta Kompost. Deutlich zu sehen ist die gelbe Färbung der Blätter, die Nährstoffmangel anzeigt und der spärlichere Wuchs als die Pflanzen mit 20% Humuserde.
Himbeerpflanze mit Zugabe von 20% Terra Preta Kompost. Das satte Grün zeigt keinen Nährstoffmangel an.
Dieses Foto ist im Mai 2017 entstanden. Nachdem im April noch mal extremer Frost die jungen Himbeertriebe erfrieren lassen hat, sehen Sie hier schon deutlich an der sattgrünen Farbe, dass die Pflanze sich bestens entwickelt. Wir haben dem Lehmboden etwa 20% Terra Preta (Humuserde) zugemischt.